Kunst gegen Krieg und Unterdrückung

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Bildende Kunst: Artikel und Beschreibungen

I. Rubens und die Friedensallegorien / Malerei im 30-jährigen Krieg.  Rubens - allegorie Eine kunsthistorische Zusammenfassung von Martina Jäger in Wort und Bild- Würzburg Teil 1 geht über den 30-jährigen Krieg: Barocke Malerei und der 30-jährige Krieg – über die Friedensallegorien von Rubens.

II. Über Otto Dix – Über seine Triptychon „Der Krieg“
„Ich mal’ weder für die noch für die. Tut mir leid. Ich bin eben ’n derartig souveräner Prolete, nicht wahr, daß ich sag: ‘Das mach ich! Da könnt ihr sagen, was ihr wollt.’ Wozu das gut ist, weiß ich selber nicht. Aber ich mach’s. Weil ich weiß, so ist das gewesen und nicht anders.“ / „Also ich bin eben ein Wirklichkeitsmensch. Alles muss ich sehen“. [1963]
1929 hat Dix das Werk begonnen und 1932 vollendet. In dieser Zeit entstanden in Deutschland viele kriegsverherrlichende Kunstwerke und Grafiken. Otto Dix, der im ersten Weltkrieg Soldat war, wirkte dem Kriegstreiben entgegen, indem er das malte, was er sah. (m.j.)

Demnächst zu sehen in Friedrichshafen, am Bodensee: http://www.zeppelin-museum.de/de/ausstellungen/ausstellung.php?event=113

Literatur

Film

Musik

Adorno – Kultur- und Gesellschaftskritik: Theodor W. Adorno, 1903-1969 war ein deutscher Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker, Musiker, Gesellschafts- und Kulturkritiker. Er setzte sich auseinander mit dem Spätkapitalismus und der Kulturindustrie. (Anmerkung m.j.: heute ist der Begriff der Kreativwirtschaft hinzugekommen)  Populäre Kunst im Bezug zu zeitkritischen und gesellschaftsrelevanten Themen lehnte er ab. Das Verständis von Bildung und Kultur deuten auf ein bestimmtes und bestimmendes Wahrnehmen hin, lassen ein System für oder gegen den Menschen erkennen. Adorno fordert u.a. auch eine Ästhetik des Schreckens um das Grausame menschlicher Seinsweisen und (Er)Schöpfung in Deformation zu bringen. Kulturpessimismus, apokalytisch wirkende Darstellungen in Tönen, Worten und Bildern ermöglichen eine tiefgehende Interaktion zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein. Betroffenheit soll erzeugt werden, nicht Wut mit ausgrenzendem Unverständnis. Adorno ist als Theoretiker der Ästhetik zugleich theoretischer Ästhet zu bewerten. Adornos Einstellung gegenüber den poltisch-motivierten Künsten dient durchaus der dialektischen (auch negativen) Auseinandersetzung und Entwicklungsprozessen. Ob man ihm zustimmt oder  seine Einstellung zu den Künsten wenig oder nicht teilt; wer sich mit politisch motivierter Kunst auseinandersetzt, wird  über die Aussagen und Überlegungen von Adorno stolpern.  Geteilte Meinungen über die politischen Künste zu haben, sind meiner Meinung nach in der Kunst berechtigt und wichtig. Hier stellt sich auch die Frage „wem oder was dient die Kunst oder kann und darf sie überhaupt dienen ? Eine Beschäftigung mit Adorno,  der deutsch geprägter Kulturkritik bezüglich Bildung, Philosophie (Hegel, Marx usw.), Gesellschaftskritik, Geschichte, Zeitgeschehen und den Künsten ist auch für Kunstschaffende interessant.  (m.j)

Links führen auch zu Büchern von Adorno:      //  de.wikipedia.org/wiki/Theodor_W._Adorno  //  wikipedia.org/wiki/Kulturkritik

Gemälde und Grafiken (Kunst aus Würzburg)

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Bombenstimmung 2016

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Video


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